Mayrhofen Magazin

Friendship-Trip Sieger am Schlegeis131

Gewinner des Friendship-Trip

Auf die Gewinner des 1. Mayrhofner Friendship Trips wartete Ende Juni im letzten Jahr ein ganz besonderes Special: Für Vroni und Robert ging es kurz nach dessen Eröffnung über den Klettersteig auf der Schlegeis-Staumauer in Ginzling. Die beiden im Interview über den Schlegeis131 und was den weltweit ersten Klettersteig auf der Staumauer ausmacht.

Was beeindruckt euch am meisten am Schlegeis131 Klettersteig?

Vroni: Eine geile Sache ist auf jeden Fall, dass man mehr oder weniger einfach in der Wand hängt. Normalerweise gibt es ja Orientierungspunkte wie Steine oder Bäume, aber hier ist halt einfach nur eine Wand. Das ist schon sehr besonders.

Robert: Man ist einfach ausgesetzt. 100 Meter unter dir ist nichts, das gibt es sonst nirgendwo! Wann kommt man schon mal dazu, sich in eine Staumauer zu hängen?

Der Klettersteig ist nicht klassisch im alpinen Gelände. Habt ihr das vermisst während dem Aufstieg?

Vroni: Nein, ich glaube auch nicht, dass man das so vergleichen kann und sollte…

Robert: … das denke ich auch. Man muss es sich wie eine andere Art von Klettersteig vorstellen. Wer unbedingt will, kann danach ja noch einen der alpinen Klettersteige in der Region nutzen. Die Staumauer ist eher im Fun-Bereich angesiedelt.

Gibt es einen Anreiz, den Schlegeis131 öfter zu gehen?

Robert: Durch die beiden verschiedenen Ausstiege hat man auf jeden Fall schon einmal zwei Gründe, den Klettersteig zu gehen. Nicht nur wegen der unterschiedlichen Routen, sondern auch wegen der abweichenden Schwierigkeit beim senkrechten Ausstieg im Überhang.

Vroni: Spaß haben hier sicher auch Speed-Geher und Leute, die den Klettersteig für Trainingszwecke nutzen möchten.

Wem würdet ihr die Tour empfehlen?

Vroni: Auf jeden Fall Leuten, die Mal etwas ganz anderes ausprobieren wollen. Oder Einsteigern…

Robert: … fehlende Höhenangst vorausgesetzt (lacht).

Spielt die exponierte Lage an der Staumauer eine Rolle während der Besteigung?

Vroni: Eher psychologisch, wenn man ein Problem mit der Höhe hat. Extrem anstrengend ist die Begehung nicht. Dennoch: Eine Möglichkeit zur Pause findet man nur auf den beiden Plattformen.

Wie findet ihr das „Drumherum“ des Klettersteigs?

Vroni: Das Panorama ist wunderschön. Schon während des Aufstiegs und dann auch oben beim Ausstieg mit dem Stausee. Außerdem gibt es hier ja vieles, das man sonst noch machen kann, wie wandern oder radfahren.

Welche Unterschiede zu einem „normalen“ Klettersteig gibt es sonst noch?

Robert: Auf jeden Fall die Tritte und Griffe. Beim Schlegeis131 ist die Route vorgegeben. Man sieht sich während des Aufstiegs nicht nach dem nächsten Punkt um. Bei einem alpinen Klettersteig muss man sich am Felsen orientieren, zieht sich am Seil hoch oder muss die richtige Position für die Füße finden.

Vroni: Es ist an der Staumauer auch relativ egal, ob es vor der Begehung geregnet hat. Das spielt bei anderen Klettersteigen schon oft eine Rolle.

Wie ist es mit dem Zustieg und der Erreichbarkeit?

Interview über den Klettersteig

Vroni und Robert lassen das Abenteuer am Klettersteig Revue passieren.

Vroni: Der Zustieg ist mit dem kurzen Bergabstück leicht gehalten und vor allem praktisch, wenn es etwas schneller gehen muss. In fünf Minuten ist man von der Hütte oben (Startpunkt, Anm.) am Fuß der Staumauer angekommen. Auch wenn man den Klettersteig öfter gehen will ist das ein Vorteil.

Robert: Die Zufahrt zur Staumauer ist aus Mayrhofen kein Problem. Die Straße und Aussicht während der Fahrt sind schon ein kleines Highlight.

Alles in allem genug um wieder zu kommen?

Robert: Auf jeden Fall!

Vroni: Sicher (lacht).

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Friendship Trip-Gewinner im Interview über das Erlebnis Schlegeis131
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Die glücklichen Gewinner durften das Klettersteig-Erlebnis Schlegeis131 als eine der ersten Besucher hautnah genießen. Im Interview erzählen sie über Herausforderungen und glückliche Momente
Elisabeth Kröll
Gast Autor: Elisabeth Kröll
Biographie: Als eine waschechte Mayrhofnerin kann ich mich ruhigen Gewissens bezeichnen, denn ich bin in Mayrhofen im Zillertal geboren und aufgewachsen und bin meiner Heimat bis auf ein paar Ausnahmen immer treu geblieben. Es zieht mich eben immer an die schönsten Plätze dieser Welt und da ist Mayrhofen auf Platz 1. Durch meine Leidenschaft, den Umgang mit Menschen aus allen Himmelsrichtungen dieser Erde, meine EN Weltoffenheit und meine fröhliche Art war es die natürlichste Sache der Welt, dass ich mein berufliches Leben dem Tourismus widme. In meiner bescheidenen Freizeit liebe ich es, inmitten der Zillertaler Bergwelt durch die Gegend zu kraxeln, im Winter erobere ich freilich die traumhaften Pisten bei uns und genieße die Kultur in jeglicher Hinsicht im Zillertal. Ich hoffe, dass euch meine Storys gefallen, eure Neugier auf die Region Mayrhofen-Hippach wächst und ihr fleißig meine Blogbeiträge liked, teilt und kommentiert! Eure Elisabeth
Land: Österreich
Was mag ich: meine Heimat, Musik, Bergsteigen, Klettern, Kunst, Skifahren, Reisen,...

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