Mayrhofen Magazin

Presenting Zillertal: Das Zemmtal

Zemmgrund im Zillertal

Das Zemmtal, auch oft als der Zemmgrund bezeichnet, ist das dritte Seitental, das ich euch heute vorstellen möchte. Das Zemmtal zieht sich von Mayrhofen bis zum Talschluss am Schlegeis. Und das Zemmtal hat wiederum Seitentäler – das Floitental, das Gunggltal, den Zemmgrund und das Zamsertal. Inmitten des Zemmtals befindet sich die Fraktion Ginzling. Das Bergsteigerdorf Ginzling mit seinen knapp 400 Einwohnern ist ein besonders idyllisches Dorf, beinahe etwas verschlafen. Dennoch tummeln sich besonders in den Sommermonaten sehr viele Gäste. Kletterer, Bergsteiger, Wanderer und einfach nur Genießer. Ginzling ist geradezu prädestiniert als Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen auf gemütliche Hütten aber auch auf die 3000er der Zillertaler Alpen.

Zemmtal:

Ich erkunde das Zemmtal an einem wunderschönen Tag bei prächtigem Wetter von Mayrhofen aus. Durch den Harpfnerwand Tunnel geht es in eine andere Welt – eine Welt, die Almböden gleicht, wo im Zemmbach Canyoning-Touren angeboten werden, wo Action und Adrenalin im Vordergrund stehen. Dann komme ich nach Ginzling und sehe neben den Häusern im Tirolerstil das moderne Naturparkhaus. Ich parke dort mein Auto und erkundige mich bei den Mitarbeitern des Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen über verschiedenste Tourenvorschläge. Nun gut, das würde nun diesen Beitrag sprengen, so viele Möglichkeiten werden hier angeboten.

Floitental:

Von Ginzling aus in gut einer Stunde ist die Tristenbachalm erreichbar. Originalität ist dort zu Hause, denn der Wirt Christian und seine Tochter Chiara kümmern sich liebevoll um alle Gäste. Weiter geht’s zum Steinbockhaus, wo Nicola und ihr Vater Franz für ausgezeichnete Brettljausen sorgen. Zu guter Letzt geht es auf die Greizerhütte. Irmi und Herbert, die beiden Pächter der Hütte, betreuen alle Besucher mit viel Freude und lieben das Leben im Hochgebirge.

Maxhütte im Zemmtal

Die romantische Maxhütte im Gunggltal
Bild: Elisabeth Kröll

Gunggltal:

Kurz nach Ginzling beginnt der Weg in das Gunggltal. Nach eineinhalb Stunden Gehzeit kommt man zur Maxhütte, die weit über die Grenzen für die selbstgemachten Kuchen bekannt ist. Christa und Hannes bemühen sich Tag für Tag, den Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden. Besonders Musikanten fühlen sich in der Maxhütte mehr als wohl, ist doch Hannes selbst ein begnadeter Musikant und spielt mehrere Instrumente zugleich!

Zemmgrund:

Ausgangspunkt ist hier das Gasthaus Breitlahner. Eine halbe Stunde Gehzeit und man ist bereits bei der liebevollen Klausenalm. Katharina und Karl sind stets an Ort und Stelle, verwöhnen die Besucher mit einer Herzlichkeit, die ihresgleichen sucht. In diesem liebevollen Ambiente vermählen sich auch sehr gerne Paare aus Nah und Fern.
Über den sogenannten „Schinter“ erreicht man in gut 90 Minuten den Kraftplatz mit Herz, die GrawandHütte. Wirt Martin mit seinem Team ist fast rund um die Uhr für das Wohl ihrer Gäste da. Besonders empfehlenswert ist hier der Kaiserschmarrn – einfach probieren, es lohnt sich!
Weiter geht’s über die Grawandalm zur Alpenrosenhütte. Die Wirtsleute Sandra und Martin mit Mutter Rosmarie sind mit Liebe bei der Arbeit und betreuen nebenbei ihre Schafe und auch Ziege Gerda, ein sehr lebhaftes und neugieriges Tier!
Auf der Waxeggalm – gleich vis à vis der Alpenrosenhütte – empfängt der Wirt Fred, ein passionierter Jäger, seine Gäste mit einem Schnapserl. Die Schnapsflasche gleicht einem Jagdgewehr, die Munition ist flüssig!
Und last but not least geht es auf die geschichtsträchtige Berliner Hütte. Wer noch nie dort war, sollte dies schleunigst nachholen. Kerstin und Rupert mit Michael sind gestandene Wirtsleute, die sich um das Wohl ihrer Gäste liebevoll kümmern.

Schlegeis Alpenstraße mit Stausee im Zemmtal

Blick auf die Zillertaler Alpen vom Schlegeis Stausee
Foto: Elisabeth Kröll

Zamsergrund – Schlegeis:

Die Auffahrt über die Alpenstraße Schlegeis mit ihrem Panorama ist einfach atemberaubend. Bis zum Hochfeiler, dem höchsten Berg der Zillertaler Alpen, reicht der Blick.

Einkehrmöglichkeiten am Schlegeis Stausee:

  • S’Raschtl
  • Dominikushütte
  • Restaurant Schlegeis
  • Zamsergatterl
  • Zamsereck

Ausgangsort auf folgende hochalpinen Hütten:

  • Friesenberghaus
  • Olpererhütte
  • Pfitscher Joch
  • Furtschaglhaus

Es wird absolut nicht langweilig im Zemmtal, also sollte man nicht nur einen Tag für einen Besuch einplanen sondern am besten gleich eine Woche dort bleiben, damit wirklich alles erkundet werden kann. Unterkunftsmöglichkeiten sind hier zu finden: https://www.mayrhofen.at/unterkuenfte/

Elisabeth Kröll
Gast Autor: Elisabeth Kröll
Biographie: Als eine waschechte Mayrhofnerin kann ich mich ruhigen Gewissens bezeichnen, denn ich bin in Mayrhofen im Zillertal geboren und aufgewachsen und bin meiner Heimat bis auf ein paar Ausnahmen immer treu geblieben. Es zieht mich eben immer an die schönsten Plätze dieser Welt und da ist Mayrhofen auf Platz 1. Durch meine Leidenschaft, den Umgang mit Menschen aus allen Himmelsrichtungen dieser Erde, meine EN Weltoffenheit und meine fröhliche Art war es die natürlichste Sache der Welt, dass ich mein berufliches Leben dem Tourismus widme. In meiner bescheidenen Freizeit liebe ich es, inmitten der Zillertaler Bergwelt durch die Gegend zu kraxeln, im Winter erobere ich freilich die traumhaften Pisten bei uns und genieße die Kultur in jeglicher Hinsicht im Zillertal. Ich hoffe, dass euch meine Storys gefallen, eure Neugier auf die Region Mayrhofen-Hippach wächst und ihr fleißig meine Blogbeiträge liked, teilt und kommentiert! Eure Elisabeth
Land: Österreich
Was mag ich: meine Heimat, Musik, Bergsteigen, Klettern, Kunst, Skifahren, Reisen,...
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Sehenswertes · zillertal-tourdata
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